Teamarbeit erfolgreich machen

  • Teams übernehmen Kernaufgaben im Unternehmen und sind für das Projektgeschäft unverzichtbar 
  • Funktionierende Teams und Teamintelligenz steigern Produktivität und verbessern Ergebnisse  
  • Offene Kommunikationskultur fördert die Motivation und beugt Konflikten wirksam vor
  • Analyse der sozialen Architektur von Teams gibt Führungskräften wertvolle Anhaltspunkte und ermöglicht situationsgerechte Maßnahmen 

Funktionierenden Arbeitsgruppen, respektive Teams, wird heute eine zentrale Rolle für die Erreichung wirtschaftlicher Ziele und den Unternehmenserfolg zugeschrieben. Kaum ein Vertreter des Managements, eine Führungskraft, ein Projektleiter, ein Organisations- oder Personalentwickler, der nicht davon ausgeht, dass Teams in der Organisation Kernaufgaben übernehmen, wenn es darum geht, die Organisation mehr an den Kunden zu orientieren, die Produktivität zu steigern oder kürzere Produktzyklen zu realisieren. Statt einzelner spezialisierter Mitarbeiter rücken die kollektive Kompetenz und Intelligenz von Teams mehr und mehr in den Mittelpunkt.

Woran aber liegt es, dass sich Teams und deren Leistungsfähigkeit stark unterscheiden? Woran liegt es, dass Mitarbeiter mal wie die Teile eines gut funktionierenden Uhrwerks harmonieren und mit Hochdruck an den gestellten Aufgaben und gesetzten Zielen arbeiten? Und ein anderes mal scheint nichts mehr zu klappen, und aus jeder Kleinigkeit wird ein handfestes Problem oder sogar ein Konflikt.

Zwischenmenschliches beachten

Mindestens eine Antwort heißt: Menschen sind emotionale Wesen und sie sind unterschiedlich. Wo sie zusammen treffen, entsteht Bewegung, und unterschiedliche Ziele, Interessen, Bedürfnisse und Sichtweisen treffen aufeinander.

Erfolg stellt sich ein, wenn die verschiedenen Aspekte des ICH und WIR berücksichtigt sind. Nur dann werden sich die Mitarbeiter mit dem Team identifizieren, ihre Kompetenzen voll einbringen, und das ICH kann "zurücktreten". Jedes Team kann zusammen finden und kollektive Fähigkeiten entwickeln.

Hochleistung erreichen 

Teams durchlaufen Phasen. Nach dem ersten Kontakt und dem kennen lernen fallen die Höflichkeitsfloskeln weg. Unterschiede zeigen sich und Konkurrenz entsteht. Jedes Mitglied muss seinen Platz finden. Das führt zu Abgrenzung und bringt Revierkämpfe und Reibung mit sich.

Entscheidend ist, wie mit den aufkommenden Konflikten umgegangen wird. Die entstehende „Konfliktkultur“ prägt den weiteren Umgang der Teammitglieder untereinander und die Art der Zusammenarbeit.

Hat das Team diese Phase er­folgreich bewältigt, kann ein WIR-Gefühl entstehen. Regeln werden vereinbart, an die sich alle Teammitglieder gebunden fühlen. Dies ist die Basis für Leistungsfähigkeit, Produktivität und Team-Performance.

Soziales Miteinander gestalten 

Aufgabe von Führungskräften ist es, ihre Teams und Mitarbeiter zu betreuen und die Entwicklung des zwischenmenschlichen Miteinanders gezielt zu fördern. Aufgabe von Choaching ist es, Führungskräfte bei diesem Prozess zu beraten und zu unterstützten. 

Ob ein gemeinsamer Ausflug, ein Out-Door-Training, ein Kommunikationstraining oder ein Konfliktgespräch die sinnvolle Maßnahme ist, hängt von der aktuellen Situation im Team ab. Eine effektive Unterstützung bei der Diagnose der Teamsituation liefert das SAG-Verfahren.

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